Aktualisiert:
30. 12. 2011

EWL-Logovektor
Produktinformation

Fair zu Baumwollbauern und Lieferanten
Die Baumwollbauern in Afrika, Indien und die Arbeiter im gesamten zertifizierten Produktionsprozess profitieren unmittelbar von jedem einzelnen Kleidungsstück, das Sie kaufen.

Fairtrade bedeutet, Sie unterstützen, dass die gesellschaftliche Stellung der Frauen in den Anbauländern gestärkt wird. Das eigene Einkommen stärkt das Selbstbewusstsein und schafft Entscheidungsfreiheiten. Die Unabhängigkeit der Landwirte von den Konzernen und den Banken erhöht sich durch den Einsatz von naturbelassenen Baumwoll-Pflanzen und Kompost als Dünger - Kredite für Genkulturen, Pestizide und Kunstdünger sind überflüssig. Den Bauern wird ein börsenunabhängiger garantierter Kilo-Preis für die Baumwolle bezahlt. Diese Einkommenssicherheit ermöglicht es auch, dass die Kleinsten der Gesellschaft eine Schule besuchen können. Zusätzlich erhält die Produktionsgemeinschaft für jedes Kilo Baumwolle eine Prämienzahlung deren Verwendung in einem demokratischen Prozess entschieden wird. Oft fliesst dieses Geld in den Ausbau der Infrastruktur wie Brunnen, Straßen, Schulen, Geburtshäuser, Krankenstationen und die Gesundheitsvorsorge.

Gut für Ihre Haut
Baumwolle, Die Naturfaser. Baumwolle unterstützt in angenehm anschmiegsamer und weicher Art die Klimaregulierung Ihres Körpers. Alle Produkte, die Sie bei uns bestellen können, sind fair gehandelt und stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.

Schonend für die Umwelt
Bio-Qualität bedeutet, dass Sie Ihre Haut schonen und Ihren Körper nicht mit Schadstoffen belasten. Es bedeutet auch, dass Sie mit gutem Gefühl kaufen. Bio-Anbau heißt, dass enormer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird. Durch den Einsatz von Naturdünger kann der Boden mehr Wasser speichern. Der Bewässerungsaufwand verringert sich und Ressourcen werden geschont. Der Anbau von naturbelassenen Pflanzen garantiert eine natürliche Stärkung der Abwehrmechanismen gegenüber Schädlingen. Der Baumwollanbau erfolgt frei von Pestiziden. Wodurch die Umwelt und die Gesundheit der Frauen, Männer und Kinder in den Anbaugebieten und nicht zuletzt auch Ihre eigene Gesundheit geschont werden.
 

 Produktinformation zu "Bio-Baumwolle"

Die Baumwollpflanze ist eine Gattung aus der Familie der Malvengewächse (malvaceae). Aus den Samenhaaren der Sträucher wird die Naturfaser Baumwolle gewonnen. Die Samen der Baumwollpflanze sind giftig, sie enthalten Gossypol. Die Fasern an den Samen der Früchte sorgen dafür, dass die Ausbreitung der Pflanze mit dem Wind über große Distanzen möglich ist.

Es gibt verschiedene Arten der Pflanze, die erst einmal in wild wachsende und Kulturbaumwollarten unterteilt werden. Letztere wiederum unterscheiden sich nach Anbaugebieten, je zwei Arten werden der sogenannten Alten und Neuen Welt zugeordnet.

In der Textilverarbeitung unterscheidet man die Baumwolle vor allem nach ihrer Faserlänge, auch Stapellänge genannt. Je länger eine Faser ist, desto hochwertiger wird sie eingestuft. Ein Minimum von 10 mm darf hierbei nicht unterschritten werden, die längsten Fasern haben eine Länge von 30 – 40 mm. Nachdem Fasern und Samen voneinander getrennt wurden, werden die Fasern gereinigt. Anschließend spinnt man sie zu dünnen Fäden, aus denen dann Textilien hergestellt werden können. Baumwollstoff ist sehr hautverträglich und, gegenüber Kunstfasern, ein sehr saugfähiges Gewebe.

Vor allem in tropischen Gebieten wird Baumwolle bereits seit Jahrtausenden zur Herstellung von leichter Kleidung verwendet. Auch in Ägypten, Indien und Mexiko sind Jahrtausende alte Aufzeichnungen über Baumwolle gefunden worden. Erst in der frühen Neuzeit begann sich die Baumwolle nach und nach auch gegen Flachs und Hanf in Europa durchzusetzen. Bis weit in das 20. Jh. hinein blieb Baumwolle das wichtigste Exportgut Südamerikas.

Heute wird auf 5 Kontinenten Baumwolle angebaut, in vielen Fällen sind es neue Züchtungen und genmanipulierte Arten. Aus Umweltsicht ist der Anbau von Baumwolle sehr bedenklich, da im Zuge dessen weltweit ein Höchstmaß an Düngemitteln und Insektiziden verwendet wird. Doch nicht nur der hohe Einsatz von Chemikalien sondern auch der große Wasserverbrauch bringen den Baumwollanbau in Verruf.

In Entwicklungsländern ist der kleinflächige Anbau oft wichtige Einkommensquelle der Bauern. Die Bearbeitung erfolgt hier oft ohne nennenswerten Einsatz von Chemikalien und ohne künstliche Bewässerung.

Bio-Baumwolle hat derzeit einen Anteil von etwa 0,1% des Weltmarktes.
 

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palmzuckerPalmzucker


Herkunft

Die Arenga-Palme (Arenga saccharifera oder Arenga pinnata) ist eine der 17 Arten von Zuckerpalmen, die in Indien, Südostasien, Melanesien und Nordostaustralien vorkommen. Sie stammt ursprünglich aus Malaysia.


Pflanze

Die Arenga-Palme hat einen stacheligen Stamm von 7 bis 12 Metern Höhe, der dicht mit Blattansätzen bedeckt ist. Er ist schwarz und faserig. Die 20-25 gefiederten, dunkelgrünen Blätter stehen aufrecht und können viele Meter lang werden. Die Palme bildet gelbe, sowohl männliche als auch weibliche Blütentriebe. Ihre Früchte sind bräunlich und verursachen Hautreizungen, wenn man sie anfasst. Aus den Fasern dieser Palme stellt man Besen, Bürsten und Matten her. Die Blütenstände liefern den braunen Zuckersaft.

Herstellung

Hoch oben in den Wipfeln der Palme liefern die Blütenstände den braunen Zuckersaft. Der natursüße Palmsaft, der sehr empfindlich gegenüber Wärme ist, wird von Bauern gesammelt. Schon wenige Stunden nachdem er aus den Blütenknospen abgezapft wurde, fängt er an zu gären. Palmzucker kann nur aus ungegorenem Palmsaft hergestellt werden, weshalb mit der Weiterverarbeitung schnellstmöglich begonnen werden muss.
Zuerst wird der Palmsaft gefiltert, um etwaige Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend kochen die Produzenten ihn mit einem kleinen Stück Kokosnuss, welches das Überkochen verhindern soll, ein. Danach wird der Saft in einer Pfanne geschlagen, bis er eindickt und vom flüssigen in den kristallinen Zustand übergeht. Nun muss der Sirup auskühlen und erstarren. Zum weiteren Gebrauch zerkleinert der Produzent die harte Masse zu streufähigem Vollpalmzucker.

Aroma

Palmzucker hat ein besonderes Eigenaroma, das leicht nach Karamell schmeckt. Er ist weniger süß als Rohrzucker. Verwendung findet er in Süßspeisen und in der Kuchenherstellung.

Nährwert

Palmzucker enthält weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker, ist jedoch reich an Spurenelementen und Mineralien.

 

sesam02Sesam


Sesam (Sesamum indicum) gehört zur Familie der Ölsaaten (Pedaliacecae). Die aufrechte, leicht behaarte Staude ist ein einjähriges Kraut mit weißen oder lilafarbenen, dem Fingerhut ähnlichen Blüten. Sie ist angepasst an heiße, regenarme Klimate. Die Blätter sind bis 15 cm lang. Die Samenkapseln sind länglich und auf vier Seiten von oben bis zur Hälfte hinab gespalten. Die Samen der Sesampflanze reifen nicht gleichmäßig aus, deshalb erfolgt die Ernte auch heutzutage noch größtenteils von Hand.


Verwendung
Sesam wird zum Verfeinern von Backwaren, aber auch zum Würzen von Speisen verwendet. Weiterverarbeitet wird Sesam auch zu Tahini, welches aus zermahlenen Sesamsamen entsteht. Verwendung findet Tahini in der Küche des mittleren Osten zum Würzen von Speisen (z. B.: Hummus).


Ernährungsphysiologische Aspekte
Sesamkörner enthalten bis zu 50% Öl und 20% Eiweiß. Außerdem sind sie reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E, B-Vitaminen, Magnesium, Calcium und Phosphor.


 


VanilleVanilleschoten aus Madagaskar
Vanille de Mananara


Ursprünglich stammt die Vanille aus Mittelamerika, wo die Azteken sie als erste nutzten. Und dort wächst sie auch heute noch wild in den tropischen Wäldern. Jedoch wird ein Teil der besten Vanille der Welt, fern von ihrem Herkunftsland, auf der afrikanischen Insel Madagaskar angebaut. Französische Siedler führten sie im Jahre 1840 dort ein. Wegen ihres intensiven Aromas, das starke Nuancen von Pflaumen, Trockenfrüchten und Gewürznelken hat, wurde die Vanille schnell berühmt. Die Orchidee Vanilla planifolia ist eine Kletterpflanze mit kräftigen, grünen Ranken. Ihre Blüten werden von Hand mit Hilfe eines kleinen Stäbchens oder einer Nadel bestäubt. Nach der Bestäubung reifen lange hellgrüne Kapseln heran, die nach der Weiterverarbeitung zu elastischen, dunkelfarbigen Stäbchen werden und einen intensiven berauschenden Duft entfalten. Die Bearbeitung der Vanille erfolgt in einer Folge von zeitaufwändigen Prozessen, die nach der Ernte während der Monate September und Oktober durchgeführt werden. Die noch grünen Schoten werden für drei Minuten in ein Wasserbad von 65 °C gegeben, dann mit Wolle abgedeckt (um Wärmeverlust zu vermeiden) und anschließend an einem warmen Ort zwei bis drei Wochen gelagert. Sie werden schwarz, biegsam und aromatisch. Zum Trocknen legt man sie im Freien an einer warmen und trockenen Stelle auf Roste, damit die Feuchtigkeit entweicht und das Enzyme, das das Vanillearoma erzeugt, freigesetzt wird: das Vanillin. Während dieser Prozedur, die etwa 5 - 6 Wochen dauert, überwachen die Arbeiter den Trocknungsprozess der Schoten. Sie entfernen Ausschuss und Verunreinigungen und säubern die schwarzen Schoten. Dies geschieht in Handarbeit: Die Frauen müssen jede Schote einzeln bearbeiten, sie reinigen, sie glatt und biegsam machen, damit die beste Qualität entsteht. Das fertige Produkt wird in Paraffinpapier verpackt und gut belüftet gelagert. Während der Lagerhaltung entwickelt sich das Vanillin noch stärker. Der ganze Prozess der Verarbeitung der Vanille erfolgt in den Dörfern selbst; die spätere Weiterverarbeitung dann in der madagassischen Hauptstadt Antananarivo. Jede Ernte wird von Ecocert kontrolliert und biologisch zertifiziert. Auf Grund des sehr guten Verarbeitungsprozesses erreichen die Vanilleschoten eine Haltbarkeit von bis zu 2 Jahren. Sie sind allerdings ein reines Exportprodukt, dass vor allem in der kreolischen und französischen Küche Anwendung findet, jedoch nicht in Madagaskar selbst.
 

Herkunft

Die Vanille stammt ursprünglich aus Mexiko. Schon die Azteken und Tolteken wussten um ihre Verwendung und ihren intensiven Geschmack. Der Atzeken-König Montezuma verfeinerte damit sein königliches Schokoladengetränk „tlilxochitl“, wie der spanische Conquistador Bernal Diaz del Castillio im Jahre 1520 berichtet. Erst fast 100 Jahre nach ihrer "Entdeckung" durch die Europäer fand man heraus, dass sie sich auch hervorragend als Gewürz zu Süßigkeiten eignet. Über Spanien kam die Vanille nach Frankreich und von dort in die französischen Kolonien (darunter nach Bourbon, heute La Réunion). So erklärt sich auch der Weg nach Madagaskar, der großen Nachbarinsel von La Réunion. Nach FAO-Statistiken ist Madagaskar heute der zweigrößte Vanilleproduzent hinter Indonesien.

Pflanze

Die Vanille (Vanilla planifolia) ist eine der größten Orchideenarten. Die Ranken der Kletter-Pflanze werden bis zu 10 m lang. Sie blüht gelb. Für das Vanillegewürz werden ihre Früchte verwendet, die botanisch gesehen Kapseln sind, wegen ihres Aussehens aber meistens als Schoten bezeichnet werden.

Aroma

Mit ihrem feinen süßlich-aromatisch-herben Aroma wird die Vanille auch als Königin der Gewürze bezeichnet. Die fermentierte Frucht enthält je nach Herkunft etwa 2% Vanillin. Das Aroma ist in den Samen und dem die Samen umgebenden Öl konzentriert.

Herstellung

Außerhalb Mexikos müssen die Vanilleblüten zunächst künstlich bestäubt werden, weil sie nur auf regional begrenzte Insektenarten ausgerichtet sind. Da die frischen Schoten so gut wie keinen Geschmack haben, wird die Vanille nach dem Pflücken recht kompliziert behandelt: Das Vanillin ist nämlich gebunden und muss erst durch eine enzymatische Reaktion freigesetzt werden, wenn es sich nicht in einem natürlichen, langwierigen Reifeprozess entwickeln kann. Dazu werden die frischgeernteten Früchte einer Folge von Heißwasser- oder Wasserdampfbehandlungen unterzogen. Diese aufwendige Verarbeitung machen Vanille zu einem der teuersten Gewürze.

Verwendung

Nach alter Tradition verfeinert man vor allem Süßspeisen mit Vanille: Kuchen, Kekse, Getränke, Quark, süße Saucen und vor allem natürlich Speiseeis. Unersetzlich ist die echte Vanille vor allem in der Weihnachtszeit. Kombinationen mit anderen Gewürzen sind eher selten. Zur Kombination bieten sich Safran oder Zimt an.

In der modernen Küche feiert Vanille derzeit eine Renaissance. Viele Köche verwenden den außergewöhnlichen Geschmack nun im Zusammenhang mit Fleisch- und Fischgerichten, denen sie mit einem Hauch von Vanille eine besondere Note verleihen.

Hinweis

Wenn kleine weiße „Nadeln“ auf den Vanillestangen zu beobachten sind, so ist dies ein Qualitätsmerkmal der besonders hochwertigen Bourbon-Vanille: Beim Trocknen der frisch verarbeiteten Vanillestangen kann das natürliche Vanillin auskristallisieren. Es entstehen dabei die typischen feinen Nadelstrukturen an den Schoten.

 

rooibush(1) Rooibostee

 

Herkunft

Auch Rooibos-, Redbush-, Koopmans- oder Massaitee. Die Pflanze kam ursprünglich nur im Westen der südafrikanischen Kap-Provinz vor und sonst nirgends auf der Welt – heute wird sie auch in anderen Provinzen auf großen Feldern angebaut.


Pflanze

Der Rotbuschstrauch ähnelt dem Ginster, wird einen bis anderthalb Meter hoch und hat lange Triebe, die sich beugen wie Angelruten. An den Trieben findet man zahllose dünne beblätterte Seitenästchen. Die Blätter stehen meistens aufrecht, sie sind 10 bis 50 mm lang und etwa 1 mm dick. In ihrem Aussehen erinnern sie an Kiefernnadeln.

Herstellung

Der Strauch muss 18 Monate alt sein, um erstmals geerntet werden zu können. Sein optimales Produktionsalter hat er mit drei Jahren erreicht, danach liefert er nur noch etwa acht bis neun Jahre lang nennenswerte Erträge. Rotbusch wird von Sommer bis Frühherbst geerntet: Dabei schneidet man die Triebe etwa 30 bis 40 cm über dem Boden ab und bringt sie in Bündeln ein. Häckselmaschinen zerkleinern und quetschen die Zweige anschließend zu 4 mm langen Stücken – diese feuchtet man an und lässt sie in Haufen 8 bis 24 Stunden fermentieren. Die grünen Rotbuschzweige färben sich dabei rotbraun und entwickeln ein süßlich-fruchtiges Aroma. Nach der Fermentation muss das Pflanzenmaterial solange in der Sonne trocknen, bis der Feuchtigkeitsgehalt bei ca. 10% liegt. Je schneller der Tee trocknet, desto besser ist die Qualität. Sind die Blatt- und Zweigstücke trocken, werden Schmutz und größere Äste herausgesiebt und das restliche Blattmaterial mit heißem Wasserdampf pasteurisiert.

Inhaltsstoffe

Rotbuschtee enthält nur wenig Gerbstoffe und ist koffeinfrei. Neben einem geringen Anteil an Vitamin C beinhaltet der Tee zahlreiche Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium, Kupfer und Mangan. Weil Rotbuschtee nur wenig Gerbsäure - die Mineralstoffe bindet - enthält, ist beispielsweise das Eisen für den Körper leicht aufzunehmen. Rooibos-Tee birgt zwölf flavonoidartige Substanzen, die im Körper als Fänger für freie Radikale wirken können und so das Immunsystem stärken sollen.

In der südafrikanischen Volksmedizin gilt er als Heilmittel unter anderem gegen Schlaflosigkeit, bei Magen- und Darmleiden, bei allergischen Erkrankungen und bei Hauterkrankungen.

Zubereitung
Ü
bergiessen Sie pro Tasse einen Teelöffel Rooibostee mit heissem Wasser. Lassen Sie ihn ca 5 bis 8 Minuten ziehen und süssen Sie nach Geschmack mit Kandis, Honig etc.
 

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